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Referenzobjekt

Meisterliche Logistik für neue Start- und Landebahn – Flughafen Dresden

Die neue Start- und Landebahn des Flughafens Dresden ersetzt die alte, 1955 gebaute Piste, die den Anforderungen des stetig wachsenden Flugverkehrs nicht mehr genügt.

Parallel zur alten wurde deshalb eine neue Runway gebaut: 2.850 Meter lang, 60 Meter breit und ein Meter stark. Das sind die beeindruckenden Maße der Betonbahn. Da während des Baus der Flugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollte, wurde an vier aufeinander folgenden Wochenenden jeweils rund 40 Stunden ohne Unterbrechung betoniert.

Dazu wurde der Flugbetrieb in Dresden komplett eingestellt. 40 Starts und Landungen mussten jedes Wochenende nach Leipzig/Halle verlegt werden. Drei Güterzüge zwischen Karsdorf und Dresden unterwegs um die 32.000 Tonnen Spezialzement vom Zementwerk Karsdorf in die sächsische Landeshauptstadt zu transportieren, fuhren pro Wochenende bis zu 155 LKW sowie drei Güterzüge nach Dresden.

Eine logistische Herausforderung, die ein hohes Maß an Timing erforderte. Um die komplexe Abwicklung zu meistern, erstellten die Verantwortlichen des Zementwerkes zusammen mit den Speditionen und dem Bauunternehmen Bilfinger Berger Verkehrswegebau ein umfangreiches Logistikkonzept. Auch auf der Baustelle war alles minutiös aufeinander abgestimmt: Hier standen drei Betonmischanlangen mit einer Silokapazität von je 400 Tonnen zur Verfügung. Insgesamt wurden rund 90.000 Kubikmeter Beton der Güte C 35/45 für die 40 Zentimeter dicke Betonschicht der Start- und Landebahn verbaut.

Weitere Informationen

Bauherr:

Flughafen Dresden GmbH

Bauunternehmen:

Bilfinger Berger Verkehrswegebau GmbH, Dresden

Beton:

  • C 35/45 Bilfinger Berger Verkehrswegebau GmbH, Dresden 

Zement:

  • Betondecke: CEM I 42,5 N-NA 

Hydraulisch gebundene Tragschicht: 

  • CEM I 42,5 N und Tragschichtbinder HRB 32,5 E