Kreis-statt-Knoten-Stage
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Referenzobjekt

Kreis statt Knoten

Neuer Kreisverkehr für Ortsumgehung


Sicherheit spielte auch beim Neubau der Bundesstraßen B100 und B2 als Umfahrung des Ortsteils Eutzsch der Stadt Kemberg in Sachsen-Anhalt eine wichtige Rolle. Deshalb erstellte man neben einigen weiteren Ingenieurbauwerken auch einen Kreisverkehr in Betonbauweise nach ZTV Beton-StB*. Der Kreisel wurde im Auftrag der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Ost mit Sitz in Dessau, von der Niederlassung der Ingenieurgesellschaft Kempa mbH Planungsbüro Kempa in Halle (Saale) geplant und im Oktober 2018 durch die Arge STRABAG AG und Bau- und Haustechnik Bad Düben GmbH, umgesetzt.


Bauen im Hochwassergefährungsgebiet


Bei der Planung musste neben der vorgegebenen Straßenführung auch die besondere Lage des Bauwerks im Hochwassergefährdungsgebiet der Elbe berücksichtigt werden. Deshalb ordneten die Planer sowohl die Zufahrten als auch den Kreisel selbst auf angeschütteten Dämmen an. Über insgesamt acht Bauabschnitte und zwei Wochen zog sich der Betoneinbau.


Passender Portlandzement


Für die Zufahrten und den Kreisverkehr verbaute die STRABAG AG rund 700 m3 Fahrbahndeckenbeton der Festigkeitsklasse C30/37. Für Borde und Rinnen kamen nochmals weitere 100 m3 Beton gleicher Güte hinzu. Betonlieferant für die gesamte Maßnahme war die Beton- und Recycling GmbH aus Bad Düben. Als Zement kam ein Portlandzement CEM I 42,5 N (st) nach TL Beton-Stb (Lieferbedingungen für die Ausgangsstoffe) von der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz.


Erster Kreisverkehr in Betonbauweise in Sachsen-Anhalt


Nicht nur für alle Baubeteiligten, auch für die Bewohner der Stadt Kemberg und des Ortsteils Eutzsch war das Bauvorhaben von großem Interesse. Zum einen, weil es durch diese Infrastrukturmaßnahme zu einer Entlastung für den Ortsteil kommt. Zum anderen, weil es sich um den ersten Kreisverkehr in Sachsen-Anhalt handelt, der in Betonbauweise errichtet wurde.

* Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahndecken aus Beton

Weitere Informationen

Auftraggeber:

Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt

Projektdurchführung:

Ingenieurgesellschaft Kempa mbH Planungsbüro Kempa in Halle (Saale)

Bauausführung:

Arge STRABAG AG und Bau- und Haustechnik Bad Düben GmbH

Betonherstellung:

Beton- und Recycling GmbH aus Bad Düben

Betonsorte:

Fahrbahndeckenbeton der Festigkeitsklasse C30/37

Betonmenge:

Ca. 800 m3

Zement:

CEM I 42,5 N (st) vom Werk Karsdorf der OPTERRA Zement GmbH

Verwendete Produkte

Portlandzement CEM I 42,5 N (st)