OPTERRA-Woessingen-Werk-Steinbruch
Zurück zur Übersicht 25. März 2021

Zukunft Zement aus Wössingen

OPTERRA Werk will Abbau für nächste Generationen sichern

 

Bestehendes erweitern und neue Lagerstätten prüfen - darum geht es bei den Planungen des OPTERRA Zementwerkes, um den mittel- bis langfristigen Fortbestand zu sichern. Sowohl bei der Erweiterung eines aktiven Steinbruchs als auch bei der Erschließung neuer Lagerstätten handelt es sich um komplexe Prozesse mit zahlreichen Beteiligten. Hier ist eine langfristige Planung unabdingbar. Am 23. März 2021 hat OPTERRA das Vorhaben erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Mit dem Vorhaben „Zukunft Zement aus Wössingen“ legt OPTERRA den Grundstein dafür, dass auch in 20 bis 30 Jahren die kurzen Wege noch zu den Vorteilen gehören, die der Baustoff bietet. Kalkstein, den wichtigsten Rohstoff für Zement, über große Distanzen zu transportieren, ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Ein Steinbruch muss sich also in unmittelbarer Umgebung des Werkes befinden.

 

Der seit Ende der 1980er Jahre aktive Steinbruch Lugenberg stößt im Osten an seine genehmigte Grenze. Im Rahmen des vorgestellten Projektes strebt das Zementwerk Wössingen die Erweiterung der Abbauflächen an. Dafür soll die Grenze um einen etwa 150 Meter breiten Streifen mit einer Fläche von rund 11 Hektar verschoben werden.

 

Im ersten Schritt muss das Gebiet im Regionalplan als Vorranggebiet für den Abbau von mineralischen Rohstoffen ausgewiesen werden. Darauf folgt das Genehmigungsverfahren, in dem die Rahmenbedingungen für den Abbau festgelegt werden. Erst danach – in etwa zehn Jahren – könnte mit der Erweiterung begonnen werden.

 

Ein zweiter Schwerpunkt des Vorhabens umfasst Erkundungsbohrungen im Umfeld des Werkes. Die Bohrungen in den Wäldern der Gewanne Am Sulzweg und Grundreisig sollen Auskunft darüber geben, ob die Qualität des unter diesen Flächen liegenden Kalksteins für die Zementherstellung geeignet ist.

 

Die Erkundungsbohrungen bedürfen insbesondere der Zustimmung der Genehmigungsbehörde. Zeigt die Auswertung, dass ein Abbau in den betroffenen Gebieten wirtschaftlich machbar wäre, ist noch eine Vielzahl von Schritten notwendig: Neben der Berücksichtigung eines möglichen neuen Abbaugebietes im Regionalplan muss auch die Gemeinde Walzbachtal dem Vorhaben zustimmen.

 

Ein mögliches Genehmigungsverfahren legt auch hier die Rahmenbedingungen zum Schutz von Mensch und Natur fest. Der Neuaufschluss eines Steinbruchs wäre dann in rund 20 bis 30 Jahren möglich.

 

Auf die Vorstellung des Vorhabens am 23. März 2021 im Gemeinderat folgt nun die Information der Anwohnerinnen und Anwohner durch eine Sonderausgabe der Nachbarschaftszeitung „Dialog“. Sobald wieder möglich, finden auch Live-Veranstaltungen wie Werksführungen, Führungen durch den Steinbruch oder Infostände statt, bei denen sich Interessierte im persönlichen Gespräch mit Vertretern des Werkes über das Vorhaben austauschen können.

 

Geschäftsführung und Werkleitung ist es wichtig, mit allen Beteiligten von Beginn an sowohl über die geplante Erweiterung als auch über die Erkundungsbohrungen offen und transparent zu kommunizieren. „Uns ist bewusst, dass es sich um ein sehr komplexes Verfahren handelt. Es ist daher unser Bestreben, die einzelnen Schritte rechtzeitig und nachvollziehbar zu erklären. Wir begrüßen dazu den konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten und setzen auf ein vertrauensvolles Miteinander“, so der Werkleiter Stephan Schenk.

 

Eine wichtige Plattform, auf der ab sofort alle Informationen rund um das Vorhaben abrufbar sind, ist die Website www.zement-aus-woessingen.de. Neben den Meilensteinen des Vorhabens und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Interessierte ein Bürgerforum, über das sie mit den Ansprechpartnern im Zementwerk in Dialog treten können.

 

Direkte Ansprechpartner vor Ort sind der Werkleiter Stephan Schenk und Jörg Heimburg, Leiter Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit.

Bildergalerie
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Blick auf das OPTERRA Werk Wössingen / Foto: OPTERRA/Nadine Kernchen

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Renaturierung im Steinbruch Böhnlich / Foto: OPTERRA/Nadine Kernchen

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Blick vom Steinbruch in Richtung Werk / Foto: OPTERRA/Nadine Kernchen

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