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Zurück zur Übersicht 09. Mai 2018

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT

OPTERRA Werk Karsdorf legt Grundstein für Immissionsschutzprojekt KALINE

 

Das OPTERRA Werk Karsdorf rüstet sich für die Zukunft. Mit dem Start eines umfangreichen Immissionsschutzprojektes soll der Standort in Sachsen-Anhalt in den nächsten zwei Jahren auf die kommenden Anforderungen der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) vorbereitet werden. Ziel der Umrüstung ist es, die ab 1. Januar 2019 geltenden neuen Grenzwerte, die die BImSchV unter anderem für Staub, Ammoniak und Stickoxide vorschreibt, einzuhalten bzw. zu unterschreiten.

 

In Anwesenheit von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und weiterer Vertreter aus Politik und Verwaltung wurde am 9. Mai 2018 der Grundstein für das 23 Millionen-Euro-Projekt gelegt. Unter der Anleitung von Werkleiter Berthold Perschall griffen bei der feierlichen Zeremonie der Minister, Landrat Götz Ulrich, Dr. Frank Heisterkamp, Head of Investor Relations von CRH, und Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung von OPTERRA, selbst zur Kelle. Der Grundstein mitsamt der traditionellen „Zeitkapsel“ wird im Projektverlauf von der bauausführenden Kramer Gruppe aus Merseburg in die Grundmauern eingesetzt.

 

OPTERRA Geschäftsführer Danilo Buscaglia sieht in der Umsetzung einen wichtigen Schritt für die Sicherung des Standortes: „An dem Projekt haben wir in den vergangenen Jahren mit Nachdruck gearbeitet. Umso mehr freut es uns, dass es nun an die Umsetzung geht. Das Werk Karsdorf wird damit in die Lage versetzt, seine Umweltleistung nachhaltig zu verbessern und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukunftsfähige Arbeitsplätze zu bieten“.

 

Minister Willingmann bekräftigt die Bedeutung des Projektes: „Die Millionen-Investition ist eine positive Nachricht für die gesamte Region. Das Werk Karsdorf sichert sich mit dem wichtigen Vorhaben zum Immissionsschutz die Eintrittskarte in die Zukunft. Davon profitieren die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze zukunftssicher werden, die zahlreichen mittelständischen Zulieferfirmen sowie nicht zuletzt die Anwohner und die Umwelt. Kurzum: Heute ist ein guter Tag für die Region!“

 

Die Komplexität des Projektes erforderte eine umfangreiche Vorbereitungsphase. So bestand die Maßgabe darin, ein Verfahren mit der besten verfügbaren Technik und höchstmöglicher Sicherheit zu wählen, um die Emissionsgrenzwerte im Rahmen der neuen Vorgaben einzuhalten. Das SCR-Verfahren, das zukünftig zur Anwendung kommt, erfüllt diese Anforderungen zuverlässig. Bei der darin ablaufenden selektiven katalytischen Reaktion werden die Stickoxide reduziert. Im Anschluss werden die filtrierten Ofenabgase den bestehenden Kaminen übergeben.

 

Mit Blick auf den anspruchsvollen Zeitrahmen für die Umsetzung versicherte Danilo Buscaglia: „Bei der Umsetzung wird das Projektteam eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten und regelmäßig den Dialog mit den Behörden, der Gemeinde und den Anwohnern suchen“.

 

Die Inbetriebnahme der neuen Anlage erfolgt während der Winterreparatur 2018/2019. Wenn sie im Frühjahr 2019 in Betrieb geht, sollen die mit ihr erreichten Werte deutlich unter den ab 2019 gesetzlich geforderten Grenzwerten liegen.

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