Opterra-Panorama
Zurück zur Übersicht 25. Mai 2021

Das Zementwerk – ein Teil unserer Region

OPTERRA setzt auf Standortsicherung und Umweltschutz

 

Seit mehr als 70 Jahren ist das Wössinger Zementwerk Teil der Region rund um Walzbachtal. Etwa ein Drittel der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stammt aus der Gemeinde Walzbachtal.

 

Mit unseren Gewerbesteuerzahlungen leisten wir einen bedeutenden Beitrag zum Haushalt unserer Standortgemeinde.

 

Darüber hinaus unterstützen wir Vereine, Schulen und Kindergärten in ihren Projekten und unterhalten Kooperationen mit Schulen. Stets leben wir das Prinzip der offenen Ohren und Türen für alle Interessierten. Als Teil der Gemeinde bringen wir uns aktiv bei der Verbesserung der Lebensqualität in Wössingen und Jöhlingen ein.

 

Durch eine Vielzahl von Investitionen und Projekten mindern wir stetig den ökologischen Fußabdruck der Zementherstellung.

 

Bereits mit dem Bau des Vorwärmerturms vor einigen Jahren und der damit einhergehenden grundlegenden Modernisierung des Herstellprozesses konnte der jährliche Verbrauch von Wasser um rund 40 Prozent verringert werden. Ebenso ist es uns damit gelungen, die CO2-Emissionen um 20 Prozent zu senken.

 

Als erstes Zementwerk in Deutschland installierten wir 2012 eine Dosiereinrichtung für Aktivkohle zur Minderung der Quecksilber-Emissionen. Das Wössinger Zementwerk fand damit Erwähnung als Best Practice im United Nations Environmental Program (UNEP). Noch heute ist das Zementwerk deutschlandweit das Werk mit dem strengsten Emissionsgrenzwert für Quecksilber.

 

Im Jahre 2017 wurden die Emissionen von NOx (Stickoxiden) mit der Errichtung einer Anlage zur Selektiven Nicht-Katalytischen Reduktion (SNCR) deutlich reduziert. Als erstes Zementwerk in Deutschland konnten in Wössingen Emissionsgrenzwerte eingehalten werden, welche erst 2019 gesetzlich verbindlich wurden.

 

Aktuell planen wir die Errichtung einer neuen Filteranlage am Klinkerkühler, um die Staubemissionen noch weiter zu reduzieren.

 

Die eingesetzte Technik zur Minderung von Emissionen folgt dem anerkannten Konzept der Besten verfügbaren Technik (BVT). Es kommen daher nicht, wie fälschlicherweise von den Ortsverbänden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Walzbachtal, Bretten und Königsbach-Stein in ihrer Pressemeldung vom 15. Mai 2021 behauptet, „veraltete Technologien“ zum Einsatz. Welche Technologien zur Besten verfügbaren Technik zählen, wird auf europäischer Ebene in regelmäßigen Abständen festgelegt und in Deutschland in sogenannten BVT-Merkblättern durch das Bundes-Umweltministerium publiziert.1

 

Den eingeschlagenen Weg in Richtung umweltfreundliches Zementwerk gehen wir konsequent weiter. Dazu sind in den kommenden Jahrzehnten Investitionen im dreistelligen Millionenbereich in Technologien zur Minderung von Emissionen – insbesondere bezüglich CO2 – unabdingbar. Um die erforderlichen finanziellen Mittel aufbringen zu können, benötigt das Werk Investitionssicherheit. Konkret erfordert dies einen sicheren Zugriff auf Kalksteinreserven – den primären Rohstoff für Zement. Nicht ohne Grund hat sich die neue grün-schwarze Landesregierung unter der Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Ziel gesetzt, die natürlichen Rohstoffe des Landes zu sichern und in die Verwertung zu bringen.

 

Der Abbau von Kalkstein ist stets eine Inanspruchnahme auf Zeit. Unsere Steinbrüche sind bereits während der Renaturierung Biotope für zahlreiche geschützte Arten wie Uhu und Kreuzkröte. Von dem neuen Leben in alten Steinbrüchen konnten sich bei Rundgängen auf dem eigens angelegten Naturlehrpfad und bei organisierten Exkursionen in den vergangenen Jahren hunderte Besucher überzeugen. Zuletzt geschah dies am 7. Mai 2021 beim Rundgang des nahezu vollständigen Gemeinderates Walzbachtal gemeinsam mit dem Bürgermeister Timur Özcan.

 

An dieser Stelle erneuern wir unsere Einladung zu einem offenen, gern auch kritischen Dialog. Wir haben nur eine Bitte: Er soll stets fair bleiben. Von einer Diskussion, die getragen ist von dem Willen, Fakten und Hintergründe zu erfahren, profitieren alle Seiten.

 

1 Rechtliche Grundlage ist die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen.

Pressekontakt
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Anke Wunder Communication Manager
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