DASP-Preistraeger
Zurück zur Übersicht 23. Oktober 2017

AUSGEZEICHNETER ARBEITSSCHUTZ

 OPTERRA Werk Wössingen gewinnt Deutschen Arbeitsschutzpreis


Auf der Messe A+A in Düsseldorf, der weltweit größten Messe für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, wurde am 17. Oktober der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2017 verliehen. Bewerber aus den Rubriken „Kleine und mittelständische Unternehmen“ (1 bis 249 Mitarbeiter) und „Großunternehmen“ (ab 250 Mitarbeiter) hatten die Chance, jeweils in der Kategorie „Technische Lösungen“ oder „Organisatorische Lösungen“ zu gewinnen. Das OPTERRA Werk Wössingen erhielt einen der insgesamt vier Preise.

Aus 123 Bewerbungen nominierte die Jury neun Unternehmen. In der Kategorie organisatorische Lösung, kleine und mittlere Unternehmen gehörte das Werk Wössingen zu den Nominierten. Die Auswahl der Gewinner erfolgte anhand der Kriterien Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Umsetzung, Übertragbarkeit und dem Innovationsgrad der vorgestellten Konzepte. 

Als die Gewinner der Preise im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung verkündet wurden, gab es für OPTERRA allen Grund zur Freude. Gleich zwei Initiativen des Werkes wurden mit dem Arbeitsschutzpreis 2017 ausgezeichnet. Die Einrichtung einer durchgängig besetzten „Sicherheitszentrale beim Winterstillstand in einem Zementwerk“ basiert auf einer erhöhten Anzahl schwerer Unfälle von Fremdarbeitern während der jährlich durchgeführten Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Ebenso überzeugen konnte der visuelle „Gruppensperrkasten für komplexes LOTOTO an der MC-Fluff Anlage“. Fehlerhafte Aussicherungen von Maschinen und Anlagen sind nach Angaben der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) die Ursache für 20 Prozent aller tödlichen Unfälle. In der Begründung der Jury für die beiden Lösungen hieß es daher: „Das Unternehmen schult auf dem Gelände in Wössingen Fremdfirmen und hat anschauliche Aussicherungspläne, versehen mit Nummerierungen und Farben, entwickelt, die den sicheren Zugang zur Maschinerie des Betriebs erleichtern. Das Ergebnis: deutlich höhere Sicherheitsstandards im Werk“.

Werkleiter Stephan Schenk, der die mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbundene Auszeichnung gemeinsam mit Hans-Joachim Kelter (Leiter Arbeits- und Gesundheitsschutz) und Gerlinde Hauswirth (Betriebsratsvorsitzende) entgegen nahm, betont: „Mit der Auszeichnung sehen wir das Engagement des gesamten Teams für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Werk gewürdigt. Denn die Sicherheit aller Menschen, die bei und für OPTERRA arbeiten, hat für uns oberste Priorität“.

Alle zwei Jahre richten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) den Wettbewerb aus. Mehr Informationen zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2017 und den weiteren Preisträgern finden sich unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de.

Bildergalerie
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Die Preisträger (v.l.n.r.) EUROVIA Teerbau GmbH / RAG Aktiengesellschaft / MATETEC / OPTERRA Zement GmbH - Werk Wössingen mit den Laudatoren (v.l.n.r.) Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting, DGUV / Peer-Oliver Villwock, BMAS / Dr. Volker Kregel, LASI / Hans-Horst Konkolewsky, Generalsekretär der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit

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Vertreter der OPTERRA Zement GmbH mit dem Laudator Dr. Volker Kregel, LASI

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