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OPTERRA_Forum_1_16

1 - 2016 | OPTERRA FORUM | 19 70 60 50 40 30 20 10 0 Variation Hüttensandanteil V1 V2 V3 V4 V5 V6 Variation Feinheit 1d 2d 7d 28d 56d Abbildung 3: Auswahl der Festigkeiten an den durchgeführten Normmörteluntersuchungen • Niedriger Wasseranspruch und gute Verdichtungs- willigkeit des Zementes. Dadurch wird die Qualität der Betonwaren erhöht. • Positiver Einfluss des Zementes auf die Optik der Betonwaren. Erzielt werden sollte dies durch eine möglichst hohe Helligkeit und eine Verringerung der Ausblühneigung. Daraus ergibt sich, dass ein hüttensandhaltiger Zement ein geeignetes Bindemittel für die Betonwarenindustrie ist. Durch die Substitution von Zementklinker mit Hüttensand werden weniger CO2 -Emissionen freigesetzt. Der gemahlene Hüttensand hellt den Zement zusätzlich auf. Zur Festlegung der Eigenschaften des neuen Zementes wurden im ersten Schritt die Erfahrungen der OPTERRA Anwendungsberatung mit unseren bisherigen Standard- zementen für die Betonwarenindustrie zusammengestellt (Abbildung 1). Darauf basierend ergaben sich Zielbereiche bei der Feinheit, dem Wasseranspruch und der Festigkeits- entwicklung für den neuen Zement. Im nächsten Schritt folgten Versuche an Mörteln im Betonlabor. Dazu wurde Zementklinker und Hüttensand in unterschiedlichen An- teilen gemischt (Abbildung 2) sowie in der Feinheit variiert. Eine Auswahl der erzielten Festigkeiten am Normmörtel ist beispielhaft in Abbildung 3 dargestellt. Sie zeigt, dass es das Ziel war, einen Zement in der Festigkeitsklasse 42,5 R zu ent- wickeln (28d-Festigkeit im Bereich von 42,5 bis 62,5 N/mm2 ). Die 28d-Festigkeiten der ersten Versuche lagen zwischen 55 und 57 N/mm2 . Die Sollwerte der gewünschten Festig- keiten wurden daraufhin auf 57 bis 59 N/mm2 erhöht und die Versuche angepasst. Zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass der neue Zement für die Betonwarenherstellung ein CEM II/A-S 42,5 R sein sollte. Nächster Entwicklungsschritt waren Werksversuche im Zementwerk. Dazu wurden die im Labor festgelegten Kenn- werte für Sollwerte in der Zementproduktion ausgewählt. Es wurden mehrere Mahlungen des CEM II/A-S 42,5 R durchgeführt und anschließend Normmörtel mit den ge- zogenen Zementproben hergestellt. Eine kleine Auswahl dieser Versuche zeigt Abbildung 4. Erkennbar ist, dass sowohl die Feinheit des Zementes noch variiert wurde und die 28d-Festigkeiten geringfügig über den o. g. Zielwerten lagen. Auf Grund ihres hohen Einflusses auf erdfeuchte Betonmischungen stand neben der Feinheit auch die ein- gestellte Korngrößenverteilung des Zementes im Fokus. Bis zur stimmigen Korngrößenverteilung waren mehrere Optimierungsschritte erforderlich. 70 60 50 40 30 20 10 0 >>

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