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OPTERRA_Forum_1_16

1 - 2016 | OPTERRA FORUM | 13 Zeitvorteil durch Betonfertigteile Um im eng gesteckten Zeitrahmen möglichst zügig und weitgehend witterungsunabhängig vorgehen zu können, entschied man sich für den Einsatz von Betonfertigteilen. Aus diesem Grund beauftragte die Bietergemeinschaft HPP Architekten und Köster GmbH die ortsansässige BFE Beton Fertigteilbau Erfurt GmbH mit der Herstellung und Montage der notwendigen Fertigteile. Insgesamt 150 Stüt- zen, 228 Wände, 960 Zwischenbalken, 70 Unterzüge sowie 420 Stufen produzieren die Betonfertigteilespezialisten für die neue Tribünenanlage. Allein die Zahnbalken und Stützen mit einer Höhe von 15 bis 16 Metern ergeben in Summe ein Gewicht von 7.680 t und benötigen rund 5.000 m3 Beton. Neben der hohen Maßhaltigkeit aufgrund der besonderen Tribünenform sind im Fertigungsprozess der Stützen auch zahlreiche Einbauteile z. B. für die spätere Montage der Dachtragkonstruktion einzubauen. Selbstverständlich sind alle sichtbaren Betonoberflächen in entsprechender Sichtbetonqualität auszuführen. Je nach Anforderung an die Betonfertigteile kommen als Zemente der CEM I 42,5 R und der CEM I 52,5 R (ft) aus dem OPTERRA Werk Karsdorf zum Einsatz. Optimierte Baustellenlogistik Seit Mai 2015 produziert die BFE entsprechende Stützen, Treppen, Stufen und Wände für die Tribünenanlage. Ende April 2016 soll der Tribünenbau weitgehend abgeschlos- sen sein. Die notwendigen individuellen Schalungen für die Tribünenfertigteile stellen die Betonbauer selbst her. Nach dem Einbringen der Bewehrung und der geforderten Einbauteile erfolgt zunächst die Kontrolle der Bewehrung, bevor mit dem Betonieren begonnen wird. Nach zwölf Stun- den werden die Teile ausgeschalt und für mindestens einen Ruhetag gelagert. Anschließend werden dem Bauablauf folgend die benötigten Teile zum Stadion transportiert und dort eingebaut. Zu den Besonderheiten zählen ohne Zweifel die Stützen und Auflager, die an den Eckpunkten der Tribü- nen angeordnet sind. Hier ist eine sehr hohe Maßhaltigkeit gefordert, damit die Einleitung der statischen Kräfte in das Tragwerk sichergestellt ist. Sowohl die Anbindung des Hauptgebäudes an die Osttri- büne sowie das Gebäude selbst wurden teilweise in Ortbeton ausgeführt. In dem von der K+B Kies und Beton GmbH, Erfurt, sowie der Berger Beton GmbH, Erfurt, bereitgestell- ten Transportbeton kam ein CEM II/A-LL 42,5 R aus dem OPTERRA Werk Karsdorf zum Einsatz. Grand Opening Bis zum Sommer 2016 sollen die Arbeiten für die neue Multifunktionsarena in Erfurt abgeschlossen sein. Dann wird sich auch der bisherige Name „Steigerwaldstadion“ geän- dert haben. Denn die Vermarktung der neuen, flexiblen und attraktiven Sport- und Veranstaltungsarena ist bereits angelaufen. Passend zur Eröffnung im Sommer startet natürlich auch die Open-Air-Konzertsaison mit einem besonderen „Grand Opening“: Herbert Grönemeyer spielt das Abschlusskonzert seiner Deutschlandtournee 2016 in der neuen Erfurter Arena.

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