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OPTERRA_Forum_2_3_15

14 | OPTERRA FORUM | 2/3– 2015 OPTERRA AKTIV für die Betriebsauslässe, welche bei Hochwasser durch Kegelstrahlschieber verschlossen werden. In der Mitte des Ökodurchlasses ist außerdem eine Bypassleitung DN 500 vorgesehen, die bei einem Einstau des Hochwasserrück- haltebeckens für die Mindestwasserabgabe von 0,1 m/s im Ökodurchlass bzw. in der Endphase des Abstaus für einen Druckausgleich vor Öffnung des Ökoschützes betätigt werden kann. Das Durchlassbauwerk wird mit Ortbeton unterschied- licher Güte und Eigenschaften gefertigt. Geliefert werden die Betone von der Dippon Beton GmbH aus Dippoldiswalde. Um die hohen Anforderungen an eine geringe Rissneigung des Betons zu erfüllen, kam der Spezialzement OPTABLUE® des OPTERRA Werkes Karsdorf zum Einsatz. Seine beson- dere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzement- klinker und Hüttensand erlaubt eine gute Frühfestigkeit bei gleichzeitig niedriger Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat). Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei OPTABLUE® durch hochwertigen Hütten­ sand ersetzt wird, ermöglicht der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons. >> Zur Sicherstellung der Betonqualität erfolgen kontinuierliche Überprüfungen der angelieferten Betone. Erst nach Freigabe dürfen die Betone dann über Betonpumpen in die dafür vorgesehenen Bereiche gepumpt werden. Nach Fertigstel- lung des Straßen- und Ökodurchlasses werden die Stütz- bauwerke am Oberwasser- und am Unterwasser-­Dammfuß erstellt. Parallel dazu erfolgt der Bau des Schieberturms. Das aufwändig erstellte Hochwasserrückhaltebecken drosselt im Falle eines 100-jährigen Hochwassers (Scheitel- zufluss von ca. 36 m3 /s) den Hochwasserscheitel um etwa 25 m3 /s. Es entlastet somit den Unterlauf des Pöbelbaches und damit der Roten Weißeritz wesentlich. Durch das HRB Niederpöbel im Verbund mit einem weiteren, noch geplanten, HRB am Oberlauf im Direktschluss der Roten Weißeritz sowie örtlichen Maßnahmen zum Hochwasser- schutz an der Roten Weißeritz selbst sollen die Orts- lagen oberhalb der Talsperre Malter (Dippoldiswalde bis Schmiedeberg) vor einem Hochwasser mit einem 100- jährigen Wiederkehrintervall (HQ100) geschützt werden.

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