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2/3– 2015 | OPTERRA FORUM | 11 CRH in Zahlen: 37Länder ca. 4.000Standorte über 90.000Mitarbeiter ca. 24Mrd. Euro Umsatz (2014)* *Geschätzter Umsatz 2014 auf zusammenge- fasster Basis also auf der Tagesordnung. Sie werden OPTERRA in Deutschland weiter voranbringen und uns mehr Flexibilität geben. Diese Flexibilität und Dynamik wollen wir zum Vor- teil unserer Kunden und Geschäftspartner umsetzen. „Alles bleibt anders.“ Eine Aussage im Anzeigentext, die sich scheinbar widerspricht. Was bleibt und was wird sich ändern an den deutschen Standorten der CRH Company? Mit dem Erwerb der Firmenteile von Lafarge und Holcim sind Unternehmen aus elf Ländern neu zu CRH hinzuge- kommen. Sie müssen in den kommenden Monaten in die CRH-Gruppe integriert werden. Dieser Prozess ist für alle, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutsch- land, mit Veränderungen verbunden. Unsere Systeme und Abläufe gilt es, mit denen von CRH überein zu bringen. Das betrifft nahezu jeden Bereich – von der Arbeitssicher- heit über den Einkauf bis hin zu Marketing und Vertrieb. Bei den ersten Gesprächen zeigt sich, dass wir schon ein gutes Maßnahmenpaket im Gepäck haben. Nehmen wir die Arbeitssicherheit. Die Bilanz unserer Werke in den letzten drei Jahren ist durchaus positiv. In Wössingen und Sötenich gabe es keine Unfälle, in Karsdorf zwei leichte. Das Thema behält auch bei CRH oberste Priorität. Unsere Regeln und Standards in punkto Arbeitssicherheit werden wir mit der gewohnten Konsequenz weiterführen. Dieser Fokus bleibt also. Das gilt ebenso für die Angebote aus dem Marketing und Vertrieb. Die neuen Services wie unseren Newsletter oder die neue Internetseite werden wir ausbauen. Bewährte Angebote wie das Betonhandbuch, die Kundenveranstal- tungen und Publikationen erfahren eine Fortsetzung. Mit der Entwicklung der Produkte aus der OPTA-Serie sind wir auf einem guten Weg. Ihren Anteil wollen wir ausbauen. Das gilt auch für unser Engagement an Hochschulen und Universitäten. Hier wollen wir uns in stärkerem Maße in neuen Projekten engagieren. Aktuelles Beispiel ist das Carbon Concrete Composite Pro- jekt der Technischen Universität Dresden, das wir als Partner unterstützen. Wir sehen also: Es bleibt – alles anders. Kommen wir zum Schlusssatz der Anzeige. „OPTERRA – gemeinsam Zukunft gestalten.“ Eine Aussage, die doch recht allgemein gefasst ist. Lassen Sie uns konkret werden. Welche Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten sehen Sie für die nahe Zukunft? Die Rahmenbedingungen für unsere Industrie für die näch- sten Jahre kann man durchaus als anspruchsvoll bezeichnen. Da ist zum einen die Novellierung der Grenzwerte für Stick- ­stoffemissionen, die am 1. Januar 2017 in Kraft tritt. Liegt der Grenzwert aktuell bei 320 mg/Nm3 , darf er dann 200 mg/Nm3 nicht überschreiten. An den Anlagen sind dazu Umbauten und Optimierungen notwendig. Ein anderer Faktor, der unsere Produktionskosten maßgeblich beein- trächtigt, sind die Stromkosten. Nachdem sie in diesem Jahr bereits um etwa 10 Prozent gestiegen sind, erhöhen sich die Kosten für die Netznutzung 2016 für alle unsere Werke um nochmals durchschnittlich 25 Prozent. Um diesen Druck abzufedern, sind große Anstrengungen erforderlich. Ich komme an dieser Stelle nochmals auf den Verbund zurück, in dem wir uns befinden. Wir können auf eine solide Finanz- struktur vertrauen. Sie hilft uns im Übrigen auch, die aktuelle Phase fehlender Investitionen in die Infrastrukturprojekte zu kompensieren. Neben Investitionen werden es Weiter- entwicklungen und Innovationen sein, die unsere Zukunft sichern. Ein Projekt, das im Frühjahr nächsten Jahres zum Abschluss kommt, ist „Separate Grinding“, die separate Mahlung. In ihrem Ergebnis erhält der Kunde einen Zement mit deutlich verbesserter Leistungsfähigkeit. Unsere Kunden und Partner können darauf bauen, mit uns auch in Zukunft einen zuverlässigen und sicheren Partner zu haben, der mit ganzer Erfahrung und Innovationskraft Produkte und Lösungen zum Bauen bietet. Und genau das bitte, ist dann OPTERRA. Herr Buscaglia, herzlichen Dank für das Gespräch!

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