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LAFARGE AKTUELL Den Auftrag dafür erhielt die Lohrberg Stadtlandschaftsarchitektur Stuttgart. Nach Vorstellungen der Stadtplaner sollte in der Mitte des neu entstandenen „Lammplatz“ am Eingang zur Donauquelle die dreidimensionale Darstellung des gesamten Donauverlaufes in den Pflasterbelag eingebunden werden. Mit der Umsetzung wurde Anfang 2013 die Firma Geobit als Spezialist für topografische Landschaftsmodelle beauftragt. Sie realisierte den Auftrag gemeinsam mit der Knecht Manufaktur, die sich auf Einzelstücke und Kleinserien aus Beton spezialisiert hat. Als zentrales Element der umfangreichen Umbauarbeiten konnte Ende letzten Jahres das Donaulaufrelief zusammen mit einer Sitz- stufenanlage der Öffentlichkeit übergeben werden. Das Relief besteht aus quadratischen Bodenplatten. Auf drei mal fünf Metern ist das Landschaftsprofil des Flusses von der Quelle bis zur Mündung dargestellt. Jedes der fünfzehn Quadrate bildet eine Länge von 400 Kilometern ab. Aus Gründen der Ästhetik und Sicherheit ragen im Randbereich keine Höhenzüge über die Randeinfassung hinaus. Maßgebend für die Randsteinhöhe war das Adriagebirge am süd- lichen Rand in der Mitte. Die Einfassung, ursprünglich aus her- kömmlichen Randsteinen geplant, wurde in der ersten Planungs- phase zur Kartenbeschriftung umfunktioniert. Maßstab, Nordpfeil und die Namen der größten Donaustädte, selbstverständlich auch der ungarischen Partnerstadt Vác, konnten aus der Karte heraus- genommen und gut lesbar am Rand platziert werden. Der Mehrauf- wand bei der Randsteingestaltung steht dem Relief optisch sehr gut zu Gesicht. Da das Relief begehbar ist und im öffentlichen Verkehrsraum direkt mit Tausalz belastet wird, kam eine Betonrezeptur mit dem Zement CEM I 52,5 R (ft) aus dem Lafarge Werk Wössingen zum Einsatz. Er wird unter Verwendung von Luftporenbildnern und mit reduziertem Wasser-Zement-Verhältnis der höchsten Frost- Tausalzklasse XF4 gerecht. 3 x 5 Meter groß ist das Landschaftsprofil des Flusses von der Quelle bis zur Mündung 15 Quadrate bilden eine Länge von 400 Kilometern ab Projektpartner Auftraggeber Stadt Donaueschingen Idee lohrberg stadtlandschaftsarchitektur Stuttgart, Partnerschaft Freier Landschafts- architekten Auftragnehmer, Projektleitung, digitale Erstellung Geobit, Nürtingen, Formenbau Reliefoberfläche Modellbau Trost Dettingen Planungsberatung und Herstellung KNECHT manufaktur, Metzingen GaLa-Bau wildigarten, garten- und landschaftsbau VS-Villingen Baustoffe Beton C 35/45 der Konsistenzklasse F4 und Expositionsklassen XC4, XD3, XS3, XF4, XA3, XM2 / WA, OTTO KNECHT GmbH & Co. KG Metzingen Zement CEM I 52,5 R (ft) aus dem Lafarge Zementwerk Wössingen Denkmäler, Plätze und Häuser sind es, die eine Stadt für Besucher interessant machen. Für das baden- württembergische Donaueschingen hat die nahegele- gene Donauquelle das Zeug, Gäste in die Stadt zu bringen. Um den touristisch wichtigen Stadtraum aufzuwerten und vor allem für Fußgänger interes- santer zu machen, entschied sich die Stadt 2009 zu einer Neugestaltung des Bereiches zwischen der Fürstenberg-Residenz und der Innenstadt. DAS DONAULAUFRELIEF IN DONAUESCHINGEN Leben am Fluss 4 | LAFARGE FORUM | 1/2014

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