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Kundenmagazin_Forum_1_14

1/2014 | LAFARGE FORUM | 15 Ein Vorteil, den Gerd Auer, Inhaber und einer der Geschäftsführer, durchaus zu schätzen weiß. „Dieser Lage haben wir es zu verdanken, dass wir mit nur zwei Produktionsstätten eine überdurchschnitt- liche Reichweite erzielen“, erklärt er uns im Gespräch. Der zweite Standort des Unternehmens befindet sich im Osten der Republik in Prießnitz bei Naumburg. Eine reine Produktionsstätte, denn der Vertrieb wird vom Hauptsitz in Plaidt gesteuert. Beachtliche 35 Mitarbeiter sorgen im Vertrieb dafür, dass die 1,4 Millionen Quadratmeter Deckenbauteile, 210 Tausend Quadratmeter Wandbauteile und 5 Millionen Quadratmeter Betonfertigteile pro Jahr an den Mann bzw. die Frau kommen. Bei einem Jahresumsatz von 47 Millionen Euro in 2013 kann eine solche Vertriebsmannschaft als Flaggschiff bezeichnet werden. „Mit unserer Vertriebsorientierung sind wir ein Exot auf dem Markt. Diese Ausrichtung erlaubt es uns, einen Grundsatz zu vertreten, der heute nicht alltäglich ist. Denn wir nehmen nur Aufträge, die kostendeckend sind“, erläutert Gerd Auer nicht ohne Stolz. Da die Produktion absolut individuell erfolgt, sind Beratung und Kundendienst zentrale Erfolgsfaktoren. Es beginnt beim Angebot, geht über die Pläne und tech- nische Beratung bis hin zur Freigabe und Produktion. Romey bietet den Kunden ein komplettes Paket. Kleine und mittlere Bauunternehmen, der Baustoffhandel und auch private Kunden wissen die Kompetenz zu schätzen. Vor mehr als 15 Jahren legte das Unternehmen mit einer umfassenden Modernisierung des Werkes Plaidt den Grundstein für diese Entwicklung. Von 1996 bis 2000 wurden mehr als 20  Millionen DM in zwei neue Produktions- straßen für Decken und eine Multifunk- tionsanlage für die Hohlwandproduktion investiert. Anfang 2000 lief die Produktion von Bertonfertigteilen für den Hochbau an. Es begann die Produktion von Fertigtreppen und Fertigbalkonen nach spezifischen Kundenwünschen. „Um unsere Kunden individuell bedienen zu können, müssen wir flexibel sein. Daher erstellen wir alle produktionstechnischen Programme und Betriebsabläufe selbst“, erläutert Gerd Auer. Seit 1996 verfügt das Unternehmen über eine EDV-Entwicklungsabteilung, in der zwei Programmierer eigene Programme erstellen. „Damit sind wir in der Lage, uns schnell auf Veränderungen einzustellen.“ So flexibel das Unternehmen in Bezug auf die Wünsche seiner Kunden reagiert, so konstant ist die Beziehung zu Lafarge. Sie besteht nunmehr 15 Jahre und begann mit Zementlieferungen aus dem Werk Sötenich. Seit 2009 liefert das Lafarge Werk Wössingen den Zement CEM I 52 R(ft) nach Plaidt. „Für uns zählt Qualität“, betont Gerd Auer. Was eine langjährige Partnerschaft außer- dem prägt, ist Vertrauen. Dazu gehört auch ein offenes Wort, wenn es Probleme gibt. Gerd Auer vertraut dabei vollstens auf seinen Einkauf, der absolut selbstständig handelt. Bevor wir mit dem zweiten Geschäftsführer Reinhard Vogt unseren Besuch bei einem Rundgang durch die Produktion beschließen, haben wir noch eine Frage an den „Herrn der Zahlen“: Romey nähert sich dem Rentenalter. 2015 begeht das Unternehmen sein 65jähriges Bestehen. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung? Die Antwort von Gerd Auer kommt prompt: „Meine Tochter und der Schwiegersohn werden das Unter- nehmen weiterführen. Beide sind bereits heute dabei. Wir wissen um unsere Kompe- tenzen und bleiben bodenständig.“ Worauf sich die Kompetenzen gründen, erfahren wir beim Gang durch die Produktionshallen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 200 Mitarbeiter. Reinhard Vogt erläutert, worauf es ankommt. „Unsere Mitarbeiter sollen selbstständig und verantwortungs- bewusst arbeiten. Wir legen Wert darauf, dass die Teams sich mit ihrer Arbeit 1,4 Millionen Quadratmeter Deckenbauteile 210.000 Quadratmeter Wandbauteile 5 Millionen Quadratmeter Betonfertigteile pro Jahr auseinandersetzen und Lösungen zur Optimierung vorschlagen.“ Individuelle Kundenwünsche setzen bei den Mitar- beitern Flexibilität voraus. Die Tatsache, dass der überwiegende Teil von ihnen auf langjährige Betriebszugehörigkeit zurückblickt, zeigt, dass das Klima bei Romey stimmt. Ausdruck dessen wird im nächsten Jahr auch das „Oktoberfest“ sein. Zusammen mit den Kunden und deren Mitarbeitern wird die Belegschaft der Romey Baustoffwerke einen Tag der offenen Tür organisieren. Bis es soweit ist, profitieren die Kunden hoffentlich noch oft von den „guten Verbindungen“ des Unternehmens.

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