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14 | LAFARGE FORUM | 1/2013 LAFARGE AKTIV Die Grube ist in drei Baufelder unterteilt, die untereinander durch Spundwände getrennt sind. Zur Baugrubensicherung wurden rückverankerte Schlitz- und Bohrpfahlwände eingebaut, die im Bau- zustand den Erd- und Wasserdruck aufnehmen. Die Abdichtung der Baugrube nach unten erfolgt mit einer rückverankerten Dichtsohle im Düsenstrahlverfahren. Bei diesem Verfahren wird zunächst abgebohrt und anschließend der Boden durch einen Hochdruck- strahl mit 400 bar aufgeschnitten. Es folgt eine Durchmischung von Boden und Bindemittelsuspension. An den einzelnen Bohrpunkten entstehen säulenartige Elemente, die sich überlagern und im Zusam- menhang die Dichtsohle ergeben. Hierfür wurde das Spezialbinde- mittel Flow H 60 aus dem Lafarge Zementwerk in Karsdorf eingesetzt. Die Rückverankerung erfolgt mit Mikropfählen. Sie sorgen dafür, dass die Dichtsohle dem Auftrieb durch das anstehende Grundwasser standhält. Dafür kam ein Lafarge Zement CEM I 42,5 N zum Einsatz. Nach Fertigstellung der Dichtsohle wird die Baugrube ausgehoben mit einer Sauberkeitsschicht versehen. >> Im September 2010 begann eine grundlegende Sanierung und Mo- dernisierung der Staatsoper Unter den Linden unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Das Innere des Opernhauses ist inzwischen vollständig entkernt und auf Rohbaustruktur zurückgebaut. Hier soll ein neu gestalteter Zuschauerraum mit modernster Bühnentechnik entstehen. Zugunsten einer besseren Akustik erfährt die Saaldecke eine Anhebung um etwa fünf Meter. Parallel zum Opernhaus wird auch das Intendanzgebäude erneuert und ein modernes Probezentrum errichtet. Ein unterirdisches Verbindungsbauwerk zum Operngebäude verkürzt künftig Wege für Musiker und den Transport von Requisiten und Bühnenbildern. Den Auftrag für die Tiefbaumaßnahmen zum unterirdischen Ver- bindungsbauwerk der Oper erhielt im Juni 2011 eine Arge aus den Firmen Bauer Spezialtiefbau GmbH und Keller Grundbau GmbH. Hierfür musste eine Trogbaugrube mit einer Gesamtfläche von etwa 3,5 Tausend Quadratmetern und einer Tiefe bis zu dreizehn Metern hergestellt werden.

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