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Dialog_4_2014

DIALOG | DEZEMBER 2014 | 5 In dem umfangreichen Bewerbungsverfah- ren im März 2014 mussten alle Umwelt- aspekte des Werkes angegeben werden. Neben den harten Themen wie Energie, Verkehr, Ressourceneffizienz, Abfall, Abwasser und Emissionen wurden auch weiche Themen wie Mitarbeitereinbin- dung, Kommunikation und Öffentlich- keitsarbeit betrachtet. Im Juli besuchte eine achtköpfige Jury das Werk und stellte in einem Audit die Angaben auf den Prüfstand. Insbesondere der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hinterfragte – mit Blick auf die erteilten Genehmigungen zur Rekultivie- rung und den Einsatz von 100 Prozent Ersatzbrennstoffen – kritisch die Umset- zung der Nebenbestimmungen. Ende August erreichte uns die erfreu- liche Nachricht. Wir waren eines der ins- gesamt 19 Unternehmen, die auf Grund ihrer herausragenden Leistungen für den Preis nominiert wurden. Umweltleiter Tino Villano verweist auf die umfangreichen Maßnahmen zur Senkung der Emissionen: „Am Standort Wössingen haben wir den niedrigsten Grenzwert für Quecksilberemis- sionen in der deutschen Zementindustrie. Mit einem Zielwert von 25 µg/Nm³ halbie- ren wir sogar den Grenzwert, der von der EU Richtlinie vorgegeben wird. Die Anlage zur Eindüsung für Aktivkohle sichert zu- verlässig die Unterschreitung des Zielwer- tes und macht uns in der Branche zum Vorreiter“. An der Preisverleihung im Weißen Saal des Neuen Schlosses nahmen etwa 230 Gäste teil. In seiner Laudatio betonte Minister Untersteller: „Die nominierten Unternehmen und Preisträger beweisen eindrucksvoll, dass eine umweltorientierte Unternehmensführung auch wirtschaftlich Sinn macht“. Auch wenn das Zementwerk Wössingen nicht zu den Preisträgern gehört, Werkleiter Stephan Schenk sieht mit der Nominierung die Leistungen des betrieblichen Umweltschutzes im Werk gewürdigt. Aus den Händen des Ministers nahm er als Vertreter des Werkes die Nominierungsurkunde entgegen. „Dahinter stehen der Einsatz und das Engagement des gesamten Teams. Unser Dank gilt auch der Gemeinde, dem Regierungs- präsidium, dem Landratsamt und den Nachbarn für das Vertrauen und die konstruktiven Gespräche in den letzten Jahren“. Daran werden wir, genau wie an den Maßnahmen zur Erhaltung der Umwelt, auch zukünftig festhalten. Das Zementwerk Wössingen wurde mit einer Nominierungsurkunde für den „Umweltpreis Baden-Württemberg 2014“ ausgezeichnet. Die Würdigung nahm der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirt- schaft des Landes Baden-Württemberg, Franz Untersteller, im Rahmen der Festveranstaltung am 3. Dezember in Stuttgart vor. Der im zwei- jährigen Turnus ausgeschriebene Wettbewerb wurde 2014 bereits zum 16. Mal durchgeführt. Mit dem „Umweltpreis für Unternehmen“ zeichnet das Land Baden-Württemberg unternehmerischen Einsatz und Leistungen aus, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen und zur Nachah- mung anregen. Wir haben uns in der Kategorie Industrieunternehmen bis zu 250 Mitarbeitern beworben. ZEMENTWERK WÖSSINGEN ERHÄLT NOMINIERUNGSURKUNDE FÜR UMWELTPREIS

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