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Dialog_4_2014

4 | DIALOG | DEZEMBER 20144 | DIALOG | DEZEMBER 2014 Zementwerk informiert Gemeinderat Am 24. November 2014 stellten Werkleiter Stephan Schenk und Umweltleiter Tino Villano dem Gemeinderat und der Öffent- lichkeit in der öffentlichen Ratssitzung der Gemeinde Wössingen den Emissionsbericht des Werkes aus dem Vorjahr vor. Tino Villano präsentierte den Bericht, der die besten Messwerte der vergangenen Jahre vorweisen konnte. „Der Standort Wössingen verfügt nicht nur über die schärfsten Grenzwerte in der deutschen Zementindustrie. Wir halten diese auch deutlich ein.“ Das hat dem Werk innerhalb der Lafarge Gruppe auch den Titel „best-in-class“ (Bestes Werk seiner Klasse) eingebracht. Die Bewertung der durchgeführten Maßnahmen hat das Werk motiviert, sich für den Umweltpreis Baden-Württemberg 2014 zu bewerben – mehr dazu im nebenstehenden Beitrag. Auch über zwei Brandvorfälle im Werk wurde gesprochen. Am 18. Juni ereignete sich ein Brand in einem Brennstoffsilo. Am 8. November kam es zu einem Brand in einer Transportvor- richtung für Brennstoffe. Während des Einsatzes im November wurde zusätzlich ein Messtrupp der Feuerwehr angefordert. Dieser Messtrupp sollte Luftmessungen durchführen. Der Fachgruppen- leiter Dr. Olaf Häßler stellte fest, dass keine Messung durchgeführt werden kann. Grund dafür sind die geringe Menge an verbranntem Brennstoff, die kurze Branddauer sowie die günstige Wetterlage. Glücklicherweise wurden weder im Juni noch im November Personen verletzt. Brandursache waren in beiden Fällen technische Fehler. Diese sind inzwischen behoben. In den Bereichen wurden zusätz- liche Brandschutzmaßnahmen installiert. Außerdem informierten die Vertreter des Werkes über das Rekul- tivierungsprojekt für den Steinbruch Böhnlich. Hier ist geplant, die bislang genehmigte Verfüllungsmenge von 490.000 Kubikmeter um weitere 400.000 Kubikmeter zu erhöhen. Die Rahmenbedingungen dafür sind definiert. Ausgleichsräume für die Tier- und Pflanzenwelt wurden angelegt. Tino Villano erläuterte, dass die Betreibereigen- schaft für den Zeitraum des Projektes auf einen Projektpartner übertragen wurde. Das Unternehmen wird den Steinbruch unter anderem mit Bauaushub des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm verfüllen. Die Wahl des Betreibers, der für dieses Projekt in der vollen Ver- antwortung steht, erfolgte sehr sorgfältig. „Ausschlaggebend waren für uns die Einhaltung der Qualitätsanforderungen und der umwelt- rechtlichen Kriterien“, so der Umweltleiter. Zurzeit ist auch die Gemeinde mit dem neuen Betreiber im Gespräch. Darin geht es um die Erarbeitung einer Vereinbarung, die es der Gemeinde ermöglicht, ihren Erdaushub in den Steinbruch zu entsorgen. Stephan Schenk unterstrich die Bedeutung, die die Verfüllung als Bestandteil der Einhaltung der Genehmigungsauflagen für das Werk auch aus wirtschaftlicher Sicht besitzt. WERK & UMWELT

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