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Dialog_3_2016

6 | DIALOG | SEPTEMBER 2016 DAS WERK UND SEINE NACHBARN 3D-Drucker haben eine neue Ära des Druckens eingeläutet. Sie erlauben das Ausdrucken von „Gegenständen“ aller Art. Anders als bei zweidimensionalen Drucken von Texten oder Fotos entstehen auf diese Weise dreidimen- sionale Gebilde. Werkstücke und Modelle können vergleichsweise schnell und kosten- günstig erstellt werden. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Brettener Melanchthon Gymnasiums wollten in ihrem Kurs „Naturwissenschaft und Technik“ dieser neuen Technik auf den Grund gehen. Das Zementwerk Wössingen hat im Rahmen der Kooperation „Wirtschaft macht Schule“, u. a. der Schule den Auftrag gegeben, ein 3D Modell des Werkes zu bauen. Für die Schüler waren hierbei wichtige Lernelemente die Zeit- und Budgetplanung, Kommunikation und Präsentation. Sie entschieden sich, die Gebäude als Modell im 3D-Druck entstehen zu lassen. Es war bereits das dritte Projekt, das im Rahmen der Kooperation zwischen dem Werk und der Schule in den letzten Jahren umgesetzt wurde. Für die Umsetzung benötigte die fünfköpfige Projektgruppe das ganze Schuljahr. Geschickt bildeten sie die Konturen des Steinbruchs anhand topografischer Pläne und mit Polystyrol nach. Materialien aus dem Eisenbahn- modellbau wie Bäume, Gras, etc., kamen zum Einsatz. Die Anlagen und Gebäude des Werkes wurden von der Firma entform GmbH & Co. KG in einem 3D-Drucker ausgedruckt. Den letzten Schliff erhält das 1,50 x 1,50 Meter große Modell von den OPTERRA Auszubildenden, indem sie es mit einer selbst gebauten Schutzhaube versehen. Nach der Fertigstellung wird das Miniatur-Zementwerk aus dem Hightech-Drucker im Eingangsbereich des Verwal- tungsgebäudes zu bewundern sein. Zementwerk im 3D-Druck ER SOLLTE LÄNGST TUMMELPLATZ FÜR KLEINE ABENTEURER SEIN, DER NEUE SPIELPLATZ DES TURNVEREINS WÖSSINGEN. Dass es nun Sommer wurde, ehe die Nutzer ihre Anlage in Besitz nehmen konnten, war größtenteils dem Wet- tergott geschuldet. Dabei hatte alles planmäßig begon- nen. Nachdem im Dezember vom Turnverein Wössingen das Konzept für die Anlage eines neuen Spielplatzes verabschiedet wurde, verbrachten bis zum Frühjahr die fleißigen Helfer des Vereins viele Stunden mit dem Aufbau der neuen Spielstätte. Neben dem Spielplatz an sich spendete das OPTERRA Werk in Wössingen auch 1,5 Tonnen Zement. Die Auszubildenden des Werkes zerlegten zudem den alten Spielplatz − wir berichteten in der letzten Ausgabe. „Die alten Geräte entsprachen längst nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforde- rungen. Daher haben wir beschlossen, sie abzubauen und durch neue zu ersetzen“, so Tino Villano, Leiter Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Um die fachgerechte und obendrein kostenlose Entsorgung des Erdaushubs kümmerte sich die Baulog GmbH. Sie setzte das Material nach Analyse im Steinbruch zur Verfüllung ein. Nun endlich, nach einigen Anläufen und unter Einsatz zahlreicher Helfer, kann der neue Platz erobert werden. Allen Helfern danken wir herzlichst für den Aufbau. Und dem Turnverein und dem Gutshof wünschen wir viel Spaß bei der Nutzung der neuen Anlage! (K)ein Kinderspiel

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