Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Dialog_3_2016

2 | DIALOG | SEPTEMBER 2016 NEUES AUS DEM WERKNEUES AUS DEM WERK Unter der Leitung von Sebastian Schmidt kümmern sich die Schlosser, Elektriker und Fachleute für Anlagenverwaltung/ Inspektion um die Wartung und Pflege der Anlagen und Maschinen sowie die schnelle Beseitigung von Störungen jeg- licher Art. Ob ein mechanischer Defekt, die Störung in einer Transformatoren- station oder die Wartung der Emissions- messgeräte − all das liegt in ihrer Hand. „Dabei geht es nicht nur darum, einen Schaden einfach zu beheben. Wo immer möglich, sollten auch Optimierungen vorgenommen werden“, so Sebastian Schmidt. Bei großen Reparaturen und Stillstän- den werden die Facharbeiter in den Werk- stätten durch Fremdfirmen unterstützt. Am Anfang des Arbeitsprozesses steht die Planung. Sechs Kollegen planen und koordinieren die Instandhaltungsmaß- nahmen. Sie legen die Arbeitsabläufe fest, organisieren die Ersatzteile und erstellen Wochen- oder Reparaturpläne für die Großreparaturen in den Wintermonaten. Neben den mechanischen und elektri- schen Arbeiten in der Instandhaltung NUN IST ES AUCH BEI OPTERRA SOWEIT! SYSTEME, ANWENDUNGEN, PRODUKTE — KURZ SAP — KOMMT. Ziel des Projektes war es, die an den jeweiligen OPTERRA Standorten genutzten unterschiedlichen IT Systeme zu ersetzen. SAP ist also künftig in den Bereichen Einkauf, Lager, Instandhaltung, Produktion, Vertrieb, Finanzen und Controlling im Einsatz. Damit wird der Vorteil eines integrierten Unternehmens-Informationssystems genutzt. Start für die Umstellung war der 1. August 2016. Das bei OPTERRA eingesetzte System setzt auf ein für die CRH-Gruppe entwickeltes und bereits in einigen Werken des Konzerns erprobtes, „Template“ auf. Angepasst und abgebildet werden mussten die Besonderheiten der OPTERRA Werke, wie der Mischturm am Standort Karsdorf oder das LOGIQ-System im Werk Wössingen. Das Versandsystem war zwar hier bereits im Einsatz, es musste jedoch eine neue Version installiert und eingepasst werden. Komplett neu eingeführt wurde das LOGIQ-System im Werk Sötenich. Somit ist an allen OPTERRA Standorten eine einheitliche Software im Einsatz. Im Zuge des Projektes wurden auch Informationen wie Ersatzteile oder Produkte standortübergreifend harmonisiert und gruppiert. Zukünftige Vertriebs- oder Beschaffungsprozesse lassen sich damit vereinfachen und die Auswertung verbessern. In den vergangenen Wochen und Monaten arbeitete das Projekt- team intensiv an zahlreichen Schnittstellen. Stammdaten von Kunden und Lieferanten, Artikeldaten, Bestände, Stammdaten von Anlagen sowie Konten aus den bisher genutzten Systemen mussten exportiert und in das SAP System überführt werden. Wer ein SAP-System eingeführt hat, der weiß: Auch nach der Um- stellung wird an weiteren Optimierungen gearbeitet. So ist es auch bei OPTERRA. Schritt für Schritt sollen das Potenzial des Systems erschlossen und speziell für die Kunden neue Services angeboten werden. Ab jetzt mit einheitlicher Software Produktion und Instandhaltung — im Zementwerk sind sie die Schlüsselbereiche. Je besser sie zusammenarbeiten, desto zuverlässiger läuft der Betrieb. Für die Produktion ist die Instandhaltungstruppe erster Ansprechpartner, wenn es mal klemmt. Im Werk Wössingen sorgt ein 35 köpfiges Team dafür, dass es sich möglichst immer dreht. „Eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen ist neben der Arbeits- sicherheit und dem Umweltschutz oberstes Ziel des Werkes“, weiß Werksleiter Stephan Schenk.

Seitenübersicht