Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Dialog_3_2014

4 | DIALOG | SEPTEMBER 2014 NEUES AUS DEM WERK WERK & UMWELT WERK WÖSSINGEN FÜR DEN UMWELTPREIS NOMINIERT Die Lafarge Zement Wössingen GmbH hat sich zum zweiten Mal um den Preis beworben. Im März wurden die umfangreichen Bewerbungsunterlagen an das Umweltministerium gesendet. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen kam unser Werk in die engere Auswahl und wurde im Juli auditiert. Das achtköpfige Audit-Team besuchte dazu das Werk. Vertreter des Umwelt- und des Finanz- ministeriums, des Handelsverbandes, der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, des BUND, des Baden Württember- gischen Industrie- und Handelskammertags, Landesverbandes der Baden-Württembergischen Industrie und des Ökoinstituts befinden über die Preiswürdigkeit der Bewerbungen und nehmen die Unter- nehmen dazu unter die Lupe. In dem mehrstündigen Audit betrach- teten die Juroren die Managementprozesse, betriebliche Aspekte wie den Gewässerschutz, die Abfallwirtschaft sowie Energie- und Res- sourceneffizienz. Während des Rundgangs durch das Werk zeigten sich die Teilnehmer vor allem von der Anlage zur Eindüsung von Das Anlagengebäude mitten im Zementwerk hat es einem Wanderfalkenpär- chen angetan. In sicherer Höhe beobachten die Tiere das Treiben im Werk. Bereits im dritten Jahr in Folge brüten sie hier ihren Nachwuchs aus. Gleich drei Küken schlüpften Anfang Mai aus dem Gelege. „Darauf sind wir sehr stolz“, so Tino Villano, Leiter Umwelt, Genehmigung und Öffentlichkeit am Standort Wössingen.Von der einst großen Population gibt es seit Mitte der sechziger Jahre in Deutschland lediglich Rest- exemplare. Nur langsam erholen sich die vom Aussterben bedrohten Bestände. Heute werden in Baden-Württemberg etwa 390 Wanderfalken gesichtet. Um den Weg und das Verhalten der Tiere zu beobachten, werden sie beringt. So können Geburtsort und -datum sowie die Herkunft dokumentiert werden. Bei der Aktion arbei- tet das Werk eng mit dem NABU Bretten zusammen. Im Alter von drei bis vier Wochen bekommen die Küken ihre Ringe. „Lafarge Zement Wössingen unterstützt gern den NABU bei dieser Arbeit“, so Tino Villano. WANDERFALKEN FLIEGEN AUF DAS ZEMENTWERK Aktivkohle zur Quecksilberreduzierung beeindruckt. In ihrer Form ist sie in der Branche einzigartig. Daneben wurde auch der Grenzwert für Quecksilber hervorgehoben, der nach Aussage des Regierungsprä- sidiums der schärfste Grenzwert in der deutschen Zementindustrie ist. Am 20.  August erreichte uns vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die erfreuliche Nachricht: Das Zementwerk ist „auf Grund der vielfältigen Leistungen … im betrieblichen Umweltschutz und nachhaltigen Wirtschaften“ für den Umweltpreis nominiert. Zusammen mit 18 weiteren Unternehmen steht unser Werk in der Endauswahl um den Preis. „Die Nominierung ist Anerkennung und Motivation zugleich für uns. Wir freuen uns, dass unser Umweltkon- zept Wirkung zeigt“, so Danilo Buscaglia, Geschäftsführer von Lafarge Deutschland. Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2014 in Stuttgart statt. SEIT INZWISCHEN MEHR ALS ZWANZIG JAHREN GIBT ES IHN BEREITS – DEN UMWELTPREIS DES LANDES BADEN-WÜRTTEMBERG. IN DIESEM JAHR WIRD ER ZUM 16.  MAL VERLIEHEN. MIT DEM UMWELTPREIS WERDEN UNTERNEHMEN FÜR HERAUSRAGENDE LEISTUNGEN IM BETRIEBLICHEN UMWELTSCHUTZ UND FÜR EINE VORBILDLICHE UMWELTORIENTIERTE UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEWÜRDIGT. BEWERBEN KÖNNEN SICH UNTERNEHMEN AUS INDUSTRIE, HANDEL UND DIENSTLEISTUNGEN.

Seitenübersicht