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Dialog_2_2015

DIALOG | JUNI 2015 | 5 WERK & UMWELT EMISSIONSBERICHT 2014 EINHALTUNG DER GRENZWERTE AUCH 2014 AUF HOHEM NIVEAU In der Genehmigung sind einige Maßnahmen festgeschrieben, die es in 2014 umzu- setzen galt. Darunter waren die automatische Emissionsdatenfernübertragung an die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW), neue Grenzwerte sowie organisatorische Maßnahmen. Sie sind zum Teil noch in der Umsetzung. Die Genehmi- gung konnte also im vergangenen Jahr noch nicht in Anspruch genommen werden. Die Ersatzbrennstoffrate 2014 lag im Durchschnitt bei 72 Prozent. Wirkung zeigten die Bemühungen, die Emissionen durch umfangreiche Maßnahmen weiter zu senken. So wurde der in der Genehmigung festgelegte Zielwert von 25 µg/Nm³ für Quecksilber mittels der Eindüsung von Aktivkohle sicher eingehalten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.871 Tagesmittelwerte und 89.820 Halb- stundenwerte gemessen. Die Verfügbarkeit der Emissionsmessgeräte lag in der Zeit bei über 98 Prozent. Der Betrieb der Ofenanlage lief stabil bei zum Teil hoher Auslastung. Die externe wiederkehrende Emissionsmessung sowie die Funktionsprüfung der Mess- geräte führte die nach § 26 BImSchG (BundesImmissionsschutzgesetz) zugelassene Messstelle der Eurofins GmbH im Juli durch. Daneben fanden quartalsweise Wartungen der Messgeräte mit Driftprüfung durch den Hersteller statt. Wurde in 2013 nur 1 Tagesmittelwert an NOx (Stickstoffoxid) überschritten, lag die Überschreitungshäufigkeit im vergangenen Jahr bei 7 Tagesmittelwerten. Diese Über- schreitungen sind auf Anlagenstopps und den damit verbundenen Ab- und Anfahrbetrieb des Ofens zurückzuführen. In Bezug auf die Gesamtzahl an Messergebnissen beträgt die Einhaltung der Grenzwerte 99,6 Prozent. Bei den Halbstundenwerten lag die Überschrei- tungshäufigkeit in 2014 bei 45 bei NOx und 25 bei Hg (Quecksilber). Gleichwohl ist es gelungen, die Grenzwerte in Bezug auf die Gesamtzahl aller Messungen zu 99,9 Prozent einzuhalten. „Im Normalbetrieb der Anlage ist damit die Einhaltung der Grenzwerte weiterhin auf einem hohen Niveau“, freut sich Tino Villano, Umweltleiter für den Standort. Deutliche Verbesserungen im Vergleich zu 2013 konnten bei der Emission von NOx, Schwermetallen und Staub erzielt werden. Werkleiter Stephan Schenk ist überzeugt: „Es zeigt, dass unsere Maßnahmen erfolgreich sind.“ Das zurückliegende Jahr 2014 war ein spannendes Jahr. Gleich zu Beginn wurde für das Werk die Genehmigung zum Einsatz von 100 Prozent Ersatz- brennstoffen erteilt. Während der jährlichen Winterreparatur des Zementwerkes gibt es im Steinbruch weniger zu tun. Zwar werden auch hier Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Diese Revisionsarbeiten sind jedoch technisch bedingt schneller beendet. In diesem Jahr nutzten drei Mitarbeiter des Steinbruchs die „Pause“ und warfen einen Blick über den Gartenzaun auf die angren- zende Landstraße L 571. Damit der Grün- streifen entlang dieser Straße, die vom Werk zum Anschluss an die B 293 führt, seinen Namen wieder verdient, entschlossen sich Dieter Leonhard, Matthias Elbel und Jörg Heimburg zu einer Säuberungsaktion. Am 4. März sammelten sie auf der Strecke stolze 200 Kilogramm Müll auf. Eine Menge, die dem monatlichen Restmüllaufkommen von zehn Personen entspricht. Von Fernsehern über Reifen, Leuchtstoffröhren, Kunst- stoffdächer bis hin zu einem abgerissenen Hühnerstall reichte die Ausbeute. Die „Sammlung“ wurde über die Abfallwirt- schaftsbetriebe einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Umweltleiter Tino Villano freut sich über den Einsatz seiner Kollegen: „Mit der Eigeninitiative haben sie einen Beitrag für die Umwelt und für ein ordentliches Ortsbild geleistet“. MITARBEITER DES WERKES SAMMELN VIER ZENTNER MÜLL

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