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Dialog_2_2014

DIALOG | JUNI 2014 | 3 LEUTE IM WERK AUS LIBYEN IN DEN KRAICHGAU Redaktion: Herr Heimburg, auf welche berufliche Entwicklung blicken Sie zurück? Heimburg: Mein erster Arbeitsplatz nach Abschluss des Studiums war an der Hochschule Leoben in Österreich. Dort wirkte ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an internationalen Projekten mit. Anschließend hat es mich für ein Jahr in einen Steinbruch nach Bosnien verschlagen. Zuletzt war ich zwei Jahre in Libyen für das österreichische Unternehmen Asamer Zement tätig. Redaktion: Eine durchaus bewegte Laufbahn, die Sie beschreiben. Worin bestanden die bisher größten Herausforderungen? Heimburg: In Bosnien war es zweifellos die Umstellung von sozialistischer Planwirtschaft auf Marktwirtschaft. Neben der organisatorischen Änderung ging es hier auch darum, Änderungen in Bezug auf Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Gewinnungs- technik umzusetzen und die Anwohner einzubinden. Dagegen waren in Libyen vor allem die kulturellen Unterschiede zu überwinden. Redaktion: Was hat Sie bewogen, von Libyen nach Wössingen zu kommen? Heimburg: Zunächst muss gesagt werden, dass Lafarge ein attraktiver Arbeitgeber ist. Auch ist Deutschland als Arbeitsort interessant. Und ich schätze sehr, dass Lafarge großen Wert auf Zusammenarbeit, Umweltschutz und Arbeitssicherheit legt. Redaktion: Wie sehen Sie die Zukunft der Steinbrüche Böhnlich und Lugenberg? Heimburg: Beim Steinbruch Böhnlich fällt mir sofort die Rekul- tivierung ein. Das Zurückgeben des Steinbruchs an die Natur und Anwohner sowie die Schaffung neuer Biotope. Mit dem Steinbruch Lugenberg verbinde ich nachhaltiges Wirken. Hier geht es darum, den Abbau möglichst lange aufrecht zu erhalten, um so Arbeits- plätze und die Produktion von Zement zu sichern. Die regelmäßigen Erschütterungsmessungen bei jeder Sprengung sorgen dafür, dass Umwelt und Anwohner geschont werden. Jörg Heimburg heißt der neue Koordinator für den Steinbruch im Lafarge Werk Wössingen. Seit April ist der gebürtige Österreicher und Diplomingenieur für Bergbau in dieser Funktion hauptsächlich für die Tagesplanung sowie die strategische Planung des Tagebaus zuständig. Nach nunmehr zweimonatiger Tätigkeit in der neuen Funktion haben wir ihn zu den ersten Eindrücken am Standort und den Plänen für die Entwicklung des Steinbruchs befragt.

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