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Dialog_1_2014

DIALOG | MÄRZ 2014 | 5 100 PROZENT ERSATZBRENNSTOFFE Genehmigung erteilt Im Januar hat unser Werk vom Regierungs- präsidium Karlsruhe die Genehmigung für den Einsatz von 100 Prozent Ersatzbrenn- stoffen erhalten. Der Genehmigung war ein umfangreiches Verfahren mit Öffentlich- keitsbeteiligung und einer Umweltverträg- lichkeitsprüfung vorausgegangen.  Von Beginn an begleiteten ausführliche Dialogangebote wie Werksführungen, eine Telefonhotline oder Gesprächsrunden den Prozess. In jeder Ausgabe der Nachbar- schaftszeitung „Dialog“, über Presseinfor- mationen an lokale und Fachmedien sowie auf der Internetseite haben wir kontinuierlich über Stand und Verlauf des Verfahrens informiert. Die Angebote für diesen Dialog bleiben bestehen. „Bei Werksführungen und auf Informationsveranstaltungen zu Umwelt- und Energiethemen besteht regelmäßig die Möglichkeit, sich über Vorhaben und Projekte im und um das Werk zu informieren“, so das Angebot von Tino Villano, Leiter Umwelt und Öffentlichkeit und verantwortlich für das Genehmigungsverfahren. Mit der Genehmigung sind umweltrelevante Verbesserungen verbunden. Der Grenzwert für Quecksilberemissionen liegt gemäß der neuen EU-Richtlinie bei 50 µg / Nm³. Das deutsche Immissionsschutzrecht setzt einen Grenzwert von 30 µg / Nm³ fest. Seit 2009 wird das Werk Wössingen zuverlässig mit einem Grenzwert von 28 µg / Nm³ betrieben. Dies ist der niedrigste Grenzwert innerhalb der deutschen Zementindustrie und der Lafarge Gruppe weltweit. Darüber hinaus hat sich das Werk freiwillig verpflichtet, einen Wert von 25 µg / Nm³ nicht zu überschreiten. In der Genehmigung eingeschlossen ist eine Vorrichtung zur Reduzierung von Quecksilber- emissionen. Zudem werden die Grenzwerte für Stickoxide, Staub und Schwefeldioxide gesenkt. Weiterer Kernpunkt ist die umfassende Qualitätssicherung der Ersatzbrennstoffe. Das Qualitätssicherungssystem sorgt dafür, dass die Ersatzbrennstoffe bereits während der Herstellung beim Lieferanten bewertet und analysiert werden. Außerdem ist das Werk an die elektronische Datenfernüber- tragung der täglichen Emissionswerte angeschlossen. Damit ist es der Behörde möglich, Emissionsdaten eigenständig auszuwerten. Für Lafarge ist die Genehmigung auch ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherung des Standortes und der Wettbewerbsfähigkeit des Werkes. Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung von Lafarge Zement, betont: „Lafarge erfüllt die strengsten Emis- sionsgrenzwerte der Zementbranche – im Interesse der Mitarbeiter, lokalen Gemeinden und der Umwelt.“

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