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OPTERRA_Forum_2_2016

per Stollenbahn auf zwei Gleisen in speziellen Behältern für Spritz- beziehungsweise Ortbeton. Die Transportkapazität der Bahn lag bei maximal 600 m3 pro Tag. Im Bereich des TBM-Nachläufers wurden die Spritzbeton-Behälter per Monorail zur Einbaustelle gefahren. Beim Einbau war eine optimale Beton-Verarbeitbarkeit gefragt, die bei Bedarf mit dem Mischwerkverantwortlichen rasch angepasst werden konnte. GESAMTLÖSUNG Um die Qualität des Betons sicherzustellen, war eine Güte- Überwachung erforderlich. Diesbezüglich boten jura cement als Zement- und BASF als Zusatzmittellieferant — für die Teilabschnitte Amsteg sowie Erstfeld — ein umfassendes Dienstleistungspaket als Gesamtlösung an. Dazu gehörten die Zementlogistik, Aufgaben der Betontechnologie und Qualitätssicherung, technische Begleitung sowie Gerät für die Spritzbeton-Applikation. Die Leistungen zur Betonqualitätssicherung und -tech- nologie wurden durch zwei vor Ort installierte Labors des Technical Competence Center von jura cement in Amsteg und Erstfeld erbracht. Frischbeton wurde zur Prüfung direkt dem Mischer entnommen. Konsistenzmessung und w/z-Wert- Ermittlung im Tunnel erfolgten mit FCT-Geräten. Die Betone mussten: • nach vorgegebener Basisrezeptur (Präqualifikation) produziert werden • den Prüfplan der Bauherrschaft (AlpTransit Gotthard AG) einhalten • die Verarbeitbarkeit nach Anforderungen der Tunnelbau- unternehmung (STRABAG) bieten • wirtschaftlich sein. Die laufend gemessenen Prüfdaten wurden elektronisch erfasst, statistisch ausgewertet und dienten dem Beton- produzenten (Mobil Baustoffe AG) sowie der Unternehmung (STRABAG) als Mess- und Steuergrößen und der Bauleitung (AlpTransit Gotthard AG) als Nachweis der Betonqualität. Der Bau des Gotthard-Basistunnel ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass eine intensive Zusammenarbeit zwischen Zement-, Zusatzmittellieferant, Technical Competence Center, Betonhersteller und Bauunternehmung entscheidend für den Erfolg eines Projektes ist. 2 - 2016 | OPTERRA FORUM | 9

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