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12 | OPTERRA FORUM | 1 - 2016 OPTERRA FOKUS Aktuell wird das traditionsreiche Steigerwaldstadion nach einem Entwurf der HPP Architekten Düsseldorf bei laufen- dem Betrieb erneuert und erweitert. Gemeinsam mit der Köster GmbH, Osnabrück, erhielten sie den Auftrag zur Umgestaltung bereits im November 2014. Pünktlich zum Auftakt der Saison 2016/2017 soll die neue Multifunktions- arena im Sommer 2016 fertig sein. Kombination aus Bestand und Neubau Mit der Erneuerung und dem Neubau umfasst das Stadion dann 18.500 Plätze. Es ist damit nach Jena das zweitgrößte Stadion Thüringens. Nicht nur der laufende Spielbetrieb, auch der Erhalt der bisherigen Haupttribüne mit der mar- kanten Dachform sowie der Flutlichtanlage waren die Vor- gaben für den anstehenden Umbau. Mit ihm erhält die neue Arena eine besondere Ausstrahlung durch das umlaufende Stadiondach, die rot-weißen Sitze sowie das markante Hauptgebäude auf der Ostseite. Zudem wird das Stadion durch neue Tribünen auf der Nord-, Süd- und Ostseite und in Verbindung mit der Westtribüne zu einer geschlossenen Einheit. Gleichzeitig entsteht unterhalb der neuen Tribünen eine Promenade, die sich zum frei gestalteten grünen Außenraum der Arena öffnet. Der bestehenden Westtribüne wird auf der Ostseite der Arena das neue Hauptgebäude gegenübergestellt. „Es ist uns gelungen, einen identitäts- stiftenden Baukörper zu entwerfen, der sich in die Topo- graphie und in das Landschaftsbild integriert. Nach außen wird die neue Multifunktionsarena als eine Einheit wahrge- nommen und im Stadioninnenraum entsteht durch die Nähe zum Spielfeld ein intensiveres Sporterlebnis“, so Antonino Vultaggio, Dipl.-Ing. Architekt, Projektpartner HPP Hentrich- Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG. Sportstadion und Veranstaltungszentrum zugleich Mit den Erweiterungsbauten hat die neue Multifunktions- arena die Grundform eines Achtecks. Das Spielfeld ist von allen Seiten von Einrangtribünen mit Überdachung umgeben. Mit der an den rückwärtigen Seiten weitgehend geschlos- senen Tribünenanlage haben die Architekten gleich drei wichtige Aufgabenstellungen gelöst. Zum einen sorgt die wie ein „Kessel“ ringsum geschlossene Tribüne für eine stimmungsvolle Atmosphäre, zum anderen verhindert sie Schallprobleme und Durchzug auf den Sitzplätzen. Zusätz- liche rückseitig zwischen den Tribünenstützen gespannte Paneele schützen die Umgebung vor der Schallausbreitung aus dem Stadioninneren und dienen gleichzeitig als beid- seitig nutzbare Werbefläche. Mit der Ausrichtung zum Südpark sowie eines großzü- gigen Eingangs Richtung Süden bewahrt sich das neue Bauwerk seine Eigenständigkeit als multifunktionaler Veranstaltungsort. Zudem wird der Neubau aufgrund seiner Konzeption sowohl Messen und Events als auch Sportveranstaltungen und Tagungen gerecht. >>

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